Bauchtanz à la Sherifah
     
«Bauchtanz ist so vielfältig wie die Frauen, die ihn tanzen. »
 
Sie versteht den Tanz einmal in seinem ursprünglichen Sinne: als Tanz von Frauen für Frauen, dessen Wurzeln in archaisch-kultischen Tänzen für den Mond, die Sonne, das Leben an sich liegen. Die Grundformen des Tanzes Kreise, Achten, Wellen – sind uralte Symbole für die Lebenszyklen, für Unendlichkeit, für die Fruchtbarkeit von „Mare“ (Mutter und Meer).
Die „Shimmies“ und „Flatters“ lassen uns die Ekstase des Lebens spüren – das Erschauern bei einem ergreifenden Moment, beim Liebesakt, bei der Geburt und beim Tod.
Doch " der Tanz lebt und verändert sich mit den Generationen von Frauen, die ihn tanzen. Wir leben heute in einer modernen und multikulturellen Welt.“ Also fühlt sie sich auch in modernen Stilmixes wohl wie: spanisch-arabisch, Jazz Oriental, Tango Oriental, Fantasy, Bollywood, Gothic Belly Dance. Ihre Choreographien sind daher häufig in diesen Fusion-Bereichen angesiedelt.
(aktuelle Termine)
„Laßt uns tanzen!“

Beim Interview


„Wichtig ist in erster Linie die Freude an der Bewegung und die Wiederentdeckung des weiblichen Körpers als ein Ort des Lustgewinns, der Kraft und der Heilung.“

Im Frauenkreis wird eine jede wertgeschätzt und als Bereicherung der Vielfalt angesehen. Der Tanz fördert weibliches Wohlbefinden, Selbstbewußtsein und Lebensfreude und hat zudem vielfältig positive physiotherapeutische Wirkung.

 

Sehr wohl fühlt sie sich auch im Tribal-Style. Sie war Mitglied bei der Gruppe Ni-Therat, mit der sie u.a. im Herbst 2007 auch das Bühnenprojekt „Verzauberte Tänze“ entwickelt hat. Sie selbst leitet die Gruppe Chandara, mit der sie neue Wege im Tribal Fusion beschreitet. Im Herbst 2008 soll das neue Projekt „In my sister`s country“ Premiere in Bochum haben.